Ueber mich | Marc's Wonderland
11
Mai

Erst einmal Hallo! an dich Wasweißichjemanden vor dem Monitor!

Ich bin 39 Jahre alt / jung (eher alt) und wohne in dem großen Berlin. Hier bin ich nun schon seit September 2002. Ich hab eine kleine gemütliche 2-Zimmer Wohnung in Charlottenburg und wohne dazu auch ziemlich im Grünen. Nur Berlin an sich finde ich im Laufe der Zeit nicht mehr so doll. Zu groß, zu laut, zu viel Anonymität und überhaupt zu viel von allem.  Tja… manche mögen das. Ich aber eher nicht. Aufgewachsen bin ich einem supergeilen Kaff(ee) namens Papitz, welches so ziemlich dicht an Cottbus liegt. Dorthin ist meine Familie 1995 gezogen, nachdem die Wohnung in Cottbus doch zu eng wurde. Zu Hause bin ich aber immer noch am liebsten. Ich liebe die Natur und die Ruhe. Ich komme mir zu Hause jedes Mal wie im Urlaub vor. Aber auch sonst verbringe ich meine Freizeit am liebsten außerhalb von Berlin.

Zu meinen Lieblingshobbies gehört dabei in erster Linie das Inlineskaten. Inzwischen vielleicht nicht mehr mein Hobby Nr. 1, aber es war vor allen andren Hobbys in der Natur auf jeden Fall das Erste. Früher war ich fast überall auf Rollen unterwegs, inzwischen aber eigentlich nur noch im Lausitzer Seenland und im Spreewald. Ansonsten fahre ich inzwischen sehr viel Fahrrad und paddle gern auf allen möglichen Flüssen rum. Ich würde aber sagen, das Fahrradfahren ist derzeit das Hobby, dem ich am meisten nachgehe.
Im Winter habe ich hingegen das Snowboarden für mich entdeckt und bin nun auch schon seit 2002 damit beschäftigt. Früher war ich förmlich süchtig danach und ich bin zig Wochenenden nach Harrachov getingelt, um da durch den Wald zu boarden. Man muss dazu auch sagen, dass früher noch wesentlich mehr Schnee lag, als heute. Inzwischen fahre ich mangels dem Schnee so gut wie gar nicht mehr hin. So beschränkt sich das Ganze heutzutage auf ein paar Wochen in den Alpen, wo ich dann die wenige Zeit aber richtig genieße. Generell muss man aber sagen, dass der Snowboardhype irgendwie nachgelassen hat. Nicht nur bei mir, sondern auch in der kompletten Szene. 
Aber komme ich auf meinen Werdegang zurück. Geboren bin ich in Cottbus und habe da meine Kindheit auch verlebt. Es war eine außerordentlich schöne Zeit und auch an Cottbus hänge ich des wegen auch noch sehr. Bis zur 10. Klasse ging ich direkt im Uni-Gelände an die 4. Gesamtschule und wechselte anschließend zur Theodor-Fontane-Schule, um das Abitur zu machen. Seit der 7. Klasse beschäftige ich mich seitdem auch schon mit der Computertechnik und bin mit solchen Dingen, wie C64, KC85, IBM XT, MS DOS, Basic, Turbo Pascal usw. groß geworden. Zu Schulzeiten habe ich mich ziemlich intensiv mit diesen Dingen beschäftigt und vermisse manchmal die „guten alten“ Zeiten, als nur „Freaks“ 🙂 nen Computer hatten. Nach der Schulzeit bin ich dann etwas von dieser Intensivität abgekommen, was ich inzwischen etwas bereue. Vor allem das Programmieren hat mir damals sehr viel Spaß gemacht und sehr, sehr viele Stunden meiner Freizeit gekostet. Damals war das auch etwas anders als heute. Früher musste man sich kleine Programme selbst programmieren, welche man brauchte. Es gab kein Internet und spezielle Software auch nicht zu kaufen. Tja, und dann mit der Bundeswehrzeit nach der Schule bin ich dann von diesem ganzen Thema ziemlich abgekommen. Das Interesse verflog, da keine Zeit mehr da war und nach der Bundeswehrzeit wurde auch gleich ein Modem gekauft und das Internetzeitalter begann für mich. Dieses war für mich natürlich absolutes Neuland und „höchst“ interessant…

Inzwischen bin ich davon etwas geheilt und das Programmieren reizt mich wieder. Leider ist die Zeit nicht stehen geblieben, so dass der Wiedereinstieg ziemlich umfangreich ist. Früher hat man sich auf zwei Programmiersprachen beschränkt – heute gibt es für fast jeden Thema eine andere Sprache… Aber ich habe (auch schon durch die Arbeit) wieder ein Gebiet entdeckt, welches mir sehr zusagt – die Webprogrammierung. Mit diesem Thema beschäftige ich mich jetzt schon einige Zeit intensiver und kann sagen, dass ich im Gebiet HTML, CSS, PHP und SQL einigermaßen gut zurecht komme.

Ja, wie ich schon schilderte, kam nach der Schulzeit die Bundeswehrzeit, welche ich 10 Monate lang in Neubrandenburg verbringen durfte… Meine Meinung dazu? Absoluter Blödsinn, zumal damals schon eine Wehrpflicht überhaupt nicht mehr nötig war. Irgendeinen Vorteil habe ich daraus jedenfalls nicht gezogen. Eher einen Nachteil durch den Break. 

Nach der Bundeswehr begann ich dann zuerst Medien- und Informationstechnik an der BTU Cottbus zu studieren. Es war ein komplett neuer Studiengang und dem entsprechend ziemlich begehrt. Im Nachhinein musste man aber feststellen, dass die Uni diesen Studiengang nur dafür geschaffen hatte, um mehr Studenten anzulocken und die Hörsäle zu füllen. So bestand das Vorlesungsangebot nur aus Vorlesungen, welche einfach mit anderen Studiengängen zusammengewürfelt wurden. Irgendeine neue Vorlesung, speziell für diesen Studiengang, gab es nicht. Und die Professoren, die waren offensichtlich genervt von dieser Strategie der Unileitung…

Und so kam es halt dazu, dass mich die Unzufriedenheit immer mehr packte und nach ca. 2 Monaten kurzerhand ein Wechsel ins Bauwesen folgte. Dort wurde man förmlich mit offenen Armen empfangen und die Vorlesungen hatten auch das Thema und Niveau von Bauwesen. Aber auch hier sollte ich bald wieder die schlechte Strategie der Uni zu spüren bekommen… Die Fächeranzahl war im Bauwesen generell schon ziemlich hoch. Und obwohl dies der Fall war, hat man uns auch noch dazu „missbraucht“ andere Lehrstühle vor der Unterbeschäftigung zu retten. Meiner Meinung nach hatte man viel zu viel nebensächliche (und vor allen Dingen auch zeitraubende) Fächer, welche man z.B. besser als Wahlpflicht hätte anbieten oder gleich ganz weglassen hätte können. Schließlich hab ich den Spaß bis zum Abschluss des Vordiploms mitgemacht, bevor ich mich dann endgültig vom Acker gemacht habe.

Gelandet bin ich anschließend in Berlin, wo ich IT-Systemkaufmann (eher -techniker) bei der Telekom gelernt habe. Eine geile Zeit war das. Man hatte ziemlich viele Freiheiten, aber auch Verantwortungen und im letzten Jahr konnte ich förmlich selbstständig als Servicetechniker unterwegs sein. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, da vor allem das Störungen beseitigen sehr viel Abwechslung und des öfteren auch einiges an Nachdenken bedeutete.
Leider wurde ich nach der Ausbildung nicht übernommen, da in erster Linie die offiziell gelernten Systemtechniker berücksichtigt wurden. Und in irgendeinem T-Punkt wollte ich nun auch nicht verkümmern. So kam dann nach einem halben Jahr Bewerbungen schreiben durch einen Telekom-Kollegen Strato auf den Plan. Und da bin ich dann auch gelandet und bis 2014 geblieben. Da Strato inzwischen aber nicht mehr das ist, wofür ich stehe, habe ich den kleinen Schritt über die Spree zu 1blu gemacht. Hier bin ich ebenfalls tätig für den Kundensupport rund um das Thema Webhosting und Server.
 
Das solls auch mal kurz über mich gewesen sein. Wenn du noch Fragen hast und/oder mit mir Kontakt aufnehmen willst, dann kannst du das gerne tun. Entweder per E-Mail an marcus@marcswonderland.com oder über Kontakt.
 
Ansonsten noch viel Spaß auf meiner Seite.

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