31
Aug

Wie inzwischen schon traditionell jedes Jahr, mache ich eine Radtour in Tschechien. Diesmal habe ich meine Tour aus dem letzten Jahr etwas nach Westen und auch Süden verschoben. Es geht in etwas größeren Abstand einmal um die Stadt Jablonné rum. Die Touren in Tschechien sind für mich immer etwas besonderes. Es ist nicht nur eine Reise in ein anderes Land, sondern irgendwie auch eine Reise in eine andere Zeit. Zuerst fällt einem die Ruhe auf. Es gibt kaum Verkehr und die Menschen, die man so sieht, scheinen keinerlei Stress zu haben und gehen ganz gemütlich ihren Dingen nach. Ich war auch sehr überrascht diesmal, dass viele irgendwelchen Freizeitbeschäftigungen nach gingen, obwohl eigentlich keine Ferienzeit mehr war. Insbesondere an den Seen ganz südlich meiner Tour ging es sehr beschaulich zu. Aber auch ansonsten merkt man überall an kleinen Details die Unterschiede zu Deutschland. Die Leute leben wesentlich friedlicher und ruhiger und es sieht alles etwas verwahrloster (aber nicht schlecht) aus. Man kann das sehr gut mit der DDR vergleichen. So ähnlich ist es dort immer noch. Zur Tour an sich gibt ansonsten nicht viel zu sagen. Landschaftlich auch ein sehr schöner Fleck und durch den wenigen Verkehr sehr entspannt. Nur die Straßen könnten teilweise besser sein, da hat teilweise doch schon sehr der Zahn der Zeit genagt.



 
volle Distanz: 62661 m
Maximale Höhe: 616 m
Minimale Höhe: 326 m
Gesamtanstieg: 2137 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.32 km/h
Gesamtzeit: 05:21:29

29
Aug

Diese Tour hatte ich schon lange geplant, nachdem ich vor einigen Jahren schon einmal von Sebnitz ab an der deutsch-tschechischen Grenze lang gefahren bin. Diesmal ging es im Grunde zwischen Elbe und Grenze entlang. Die Landschaft dort ist einfach fantastisch und sehr abwechslungsreich. Man hat sehr häufig eine grandiose Aussicht, dazu einen sehr guten Landschaftsmix und die Elbe rundet das Ganze noch ab. Ich muss sagen, die Tour war eine der schönsten, die ich bisher gemacht habe, allerdings auch eine der anstrengendsten. Ich habe alle Gänge meiner Schaltung mindestens einmal gebraucht und 3 mal musste ich wegen der Steigung das Rad sogar schieben. Allerdings waren so manche Bergabpassagen auch ein wahrer Traum. Insbesondere von Hohnstein Richtung Elbe. Da braucht man einige Kilometer kein Pedal betätigen und man rauscht mit 50km/h einfach nur so durch den Wald. Die Straße war für den Autoverkehr zu dem Zeitpunkt auch noch gesperrt, besser ging’s nicht.



 
volle Distanz: 69313 m
Maximale Höhe: 556 m
Minimale Höhe: 158 m
Gesamtanstieg: 3120 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.26 km/h
Gesamtzeit: 06:15:39

29
Aug

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28
Aug

Nachdem ich mir im Frühjahr schon einmal die Reste des ehemaligen Armeegeländes angeschaut hatte, wollte ich unbedingt noch einmal hin, um mir das Ganze nochmal näher zu betrachten. Im Frühjahr hatte ich mehr eine Rundtour geplant und daher nicht so viel Zeit, um mir alles im Detail anzusehen. Das wollte ich mit diesem Ausflug eigentlich nachholen. Tja, leider wurde ich schon nach ca. 2-3 km von irgendeinem „Aufpasser“ gestoppt und musste daher alles abhaken, was ich mir in der Heide anschauen wollte. Ich hätte nicht gedacht, dass Leute nur dafür bezahlt werden, damit sie den ganzen Tag mit dem Auto durch den Wald fahren und schauen, ob irgendwelche Leute das Sperrgebiet betreten. Interessanterweise wurde ich ganz in der Nähe gestoppt, wo ich im Frühjahr schon einmal freiwillig auf Grund von Wildschweingeräuschen (und auch anderer) umgedreht hatte. Außerdem waren damals auch einige andere Auffälligkeiten, welche nicht natürlich waren bzw. ziemlich neu. Unmittelbar dort in der Nähe ist der ehemalige Bunker „Warschauer Pakt“. Soweit ich gelesen habe, ist der versiegelt. Ich schätze das auf Grund meiner Erfahrungen allerdings etwas anders ein. Das kommt mir alles etwas zu spanisch vor. 

Nachdem ich jedenfalls den Rückzug antreten musste, konnte ich mich nur noch auf das „Neue Lager“ bei Königsbrück konzentrieren. Auch dort scheint inzwischen jemand in einer Barracke zu wohnen und mit einem russischen Kleintransporter durch die Gegend zu fahren. Total merkwürdig. Jedenfalls bin ich dem lieber aus dem Weg gegangen, konnte allerdings dadurch wieder nicht so viel anschauen, wie ich eigentlich wollte. Das Ganze war jedenfalls ziemlich frustrierend.

Letztendlich konnte ich mir jedoch einen etwas besseren Einblick verschaffen, als noch im Frühjahr. Schade nur, dass ich mir das alles nicht schon in den 90ern angeschaut habe. Viel steht leider nicht mehr und man kann nur erahnen, wie groß dieser ganze Komplex einmal war.


 
volle Distanz: 42182 m
Maximale Höhe: 237 m
Minimale Höhe: 151 m
Gesamtanstieg: 1948 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.62 km/h
Gesamtzeit: 03:56:08

28
Aug

28
Aug

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27
Aug


 
volle Distanz: 11811 m
Maximale Höhe: 113 m
Minimale Höhe: 67 m
Gesamtanstieg: 1016 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 5.19 km/h
Gesamtzeit: 02:37:57

27
Aug

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27
Aug

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26
Aug

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