14
Jun

Seit nun einigen Jahren habe ich zu meinen ganzen anderen Aktivitäten auch das wandern fest in meinen Planungen. Und so stand auch dieses Jahr eine Wanderung auf dem Plan, die ich schon lange geplant und auf die ich mich sehr gefreut hatte. Wie jedes Jahr gehe ich irgendwo im Zittauer Gebirge wandern, zuletzt auch immer mehr in Tschechien. Und so war auch diese Tour zum überwiegenden Teil in Tschechien abgesteckt. Und zwar ging es grob gesagt von der Lausche westwärts bis zum Berg Maly Stozec. Die Gegend kannte ich schon etwas von einer Radtour, die ich vor einigen Jahren gemacht hatte und so konnte ich schon erahnen, was mich so erwartet. Nämlich Wald ohne Ende, hohe Berge und sehr dünn besiedeltes Gebiet. Man muss dazu sagen, dass das Zittauer Gebirge sich zwischen deutscher und tschechischer Seite total unterscheidet. Tschechien ist einfach Wildnis und die deutsche Seite touristisch komplett erschlossen. So kann man das grob umschreiben. Das ist auch der Grund, warum ich in Tschechien inzwischen so gern wandern gehe. Ja, und diese Tour hat wirklich alles gehalten, was ich mir erhofft hatte. Erwähnen muss ich auch noch den Bahnhof (mit Restaurant!), den ich da mitten im Wald gefunden habe und dessen Ortschaft 5-7 km weit weg liegt. So etwas gibt es auch nur noch in Tschechien… 

13
Jun

Mit dem Paddelboot neue Gegenden zu erkunden, ist für mich inzwischen relativ schwer. Es gibt ja nur begrenzt Gewässer und viele davon sind zum paddeln ungeeignet. Und so kennt man im Laufe der Zeit einfach alles in seiner Umgebung. Trotzdem kommt es ab und zu noch vor, dass man Touren findet, die man noch nicht gepaddelt ist. So war es auch bei dieser. Ich bin etwas nördlich von Schlepzig auf der Spree ins Boot gestiegen und bis zum nördlichsten Zipfel des Neuendorfer Sees gepaddelt. Auf dem Neuendorfer See war ich zuvor noch nie gewesen (nur mal drum rum gefahren). Der See war um die Zeit total ruhig und idyllisch. Kaum Leute auf dem See und auch an den Ufern sehr wenig los. Dazu gibt es auch viele Bereiche, die nicht erschlossen sind. Das macht den See insgesamt sehr schön. Der Nachteil ist allerdings, er ist ziemlich groß. Und wer auf einem großen See schon einmal gepaddelt ist, weiß wie eintönig das sein kann. Wenn man mehrere Minuten paddelt und überhaupt nicht merkt, dass man sich irgendwie bewegt hat. Das schlaucht mit der Zeit schon ziemlich… Insgesamt gesehen, war es aber trotzdem eine sehr schöne Tour, die man sicher auch zukünftig mal wieder machen kann.

05
Jan

05
Sep

Nach der letztjährigen Tour an der Elbe von Pirna bis nach Bad Schandau musste natürlich eine Fortsetzung folgen. Diese ging diesmal von Dresden nach Meißen. Diese Tour war wesentlich einfacher zu bewältigen, als die im letzten Jahr. Landschaftlich mit Dresden zusammen sehr schön, aber auch etwas eintönig. Insbesondere zwischen den Städten gibt es nicht viel Abwechslung. Persönlich gefiel mir da die südlichere Tour besser. Gerade wenn man durch die Schluchten der sächsischen Schweiz fährt. Eine Folgetour habe ich auch schon im Kopf und zwar noch weiter südlicher bis nach Tschechien hinein nach Děčín.


 

Gesamtstrecke: 65605 m
Maximale Höhe: 164 m
Minimale Höhe: 136 m
Gesamtanstieg: 1306 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.65 km/h
Total time: 06:37:46

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03
Sep

Diese Tour ist im Grunde ein Zusammenschnitt aus einigen anderen Touren. Im Großen und Ganzen bin ich einzelne Abschnitte schon einmal gefahren. Ich wollte jedoch die Highlights, bestehend aus den Königshainer Bergen und den Schlegler Teichen, einmal zusammen in einer Tour mitnehmen.


 

Gesamtstrecke: 77981 m
Maximale Höhe: 374 m
Minimale Höhe: 220 m
Gesamtanstieg: 1906 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 20.75 km/h
Total time: 05:26:02

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31
Aug

Wie inzwischen schon traditionell jedes Jahr, mache ich eine Radtour in Tschechien. Diesmal habe ich meine Tour aus dem letzten Jahr etwas nach Westen und auch Süden verschoben. Es geht in etwas größeren Abstand einmal um die Stadt Jablonné rum. Die Touren in Tschechien sind für mich immer etwas besonderes. Es ist nicht nur eine Reise in ein anderes Land, sondern irgendwie auch eine Reise in eine andere Zeit. Zuerst fällt einem die Ruhe auf. Es gibt kaum Verkehr und die Menschen, die man so sieht, scheinen keinerlei Stress zu haben und gehen ganz gemütlich ihren Dingen nach. Ich war auch sehr überrascht diesmal, dass viele irgendwelchen Freizeitbeschäftigungen nach gingen, obwohl eigentlich keine Ferienzeit mehr war. Insbesondere an den Seen ganz südlich meiner Tour ging es sehr beschaulich zu. Aber auch ansonsten merkt man überall an kleinen Details die Unterschiede zu Deutschland. Die Leute leben wesentlich friedlicher und ruhiger und es sieht alles etwas verwahrloster (aber nicht schlecht) aus. Man kann das sehr gut mit der DDR vergleichen. So ähnlich ist es dort immer noch. Zur Tour an sich gibt ansonsten nicht viel zu sagen. Landschaftlich auch ein sehr schöner Fleck und durch den wenigen Verkehr sehr entspannt. Nur die Straßen könnten teilweise besser sein, da hat teilweise doch schon sehr der Zahn der Zeit genagt.



 

Gesamtstrecke: 62661 m
Maximale Höhe: 616 m
Minimale Höhe: 326 m
Gesamtanstieg: 2137 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.32 km/h
Total time: 05:21:29

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29
Aug

Diese Tour hatte ich schon lange geplant, nachdem ich vor einigen Jahren schon einmal von Sebnitz ab an der deutsch-tschechischen Grenze lang gefahren bin. Diesmal ging es im Grunde zwischen Elbe und Grenze entlang. Die Landschaft dort ist einfach fantastisch und sehr abwechslungsreich. Man hat sehr häufig eine grandiose Aussicht, dazu einen sehr guten Landschaftsmix und die Elbe rundet das Ganze noch ab. Ich muss sagen, die Tour war eine der schönsten, die ich bisher gemacht habe, allerdings auch eine der anstrengendsten. Ich habe alle Gänge meiner Schaltung mindestens einmal gebraucht und 3 mal musste ich wegen der Steigung das Rad sogar schieben. Allerdings waren so manche Bergabpassagen auch ein wahrer Traum. Insbesondere von Hohnstein Richtung Elbe. Da braucht man einige Kilometer kein Pedal betätigen und man rauscht mit 50km/h einfach nur so durch den Wald. Die Straße war für den Autoverkehr zu dem Zeitpunkt auch noch gesperrt, besser ging’s nicht.